Im Schuljahr 2012/13 wurde der Grundstock zu einer Lehrerlernwerkstatt mit Experimentierkisten gelegt. Diese Experimentierkisten beziehen sich thematisch auf unseren Arbeitsplan und erleichtern die wissenschaftliche Durchführung von Versuchen im Unterricht.

Auf folgende Experimentierkisten kann zurückgegriffen werden:

1. Schuljahr:         

  • Forschen mit Farben (Projekt mit den Paten aus dem 4. Schuljahr)
  • Schwimmen und Sinken

2. Schuljahr:

  • Magnetismus
  • optische Täuschungen (geeignet vom 2. bis zum 4.  Schuljahr auf unterschiedlichen Niveaus)
  • Luft (Ende 2. Schuljahr/ Anfang 3. Schuljahr)

3. Schuljahr:

  • Schall
  • Wetter (z. Zt. noch in Bearbeitung)

Ausblick: Kooperatives Lernen kombiniert mit Experimenten – Klimakatastrophe, Wind, Regen,…

4. Schuljahr:       

  • Experimente zu den optischen Täuschungen (mit Bezug zu „Klaro“– „So funktioniert unser Gehirn“)
  • Strom(Fleckikiste von der Stiftung Weiterbildung)
  • Bau von Fleckiflitzern (Materialkisten ausleihbar bei der Stiftung Weiterbildung)
  • Experimente rund um die Milch (Materialkisten ausleihbar bei der Stiftung Weiterbildung)

Der Schwerpunkt beim Experimentieren liegt im 1. und 2. Schuljahr auf dem Entdecken von stofflichen Eigenschaften. Bei der Durchführung von Experimenten wird darauf geachtet, dass die Schülerinnen und Schüler zunächst eine Vermutung aufstellen, bevor sie das entsprechende Experiment durchführen. Neben der schriftlichen Versuchsbeobachtung werden die Schülerinnen und Schüler dazu angeregt, zusätzlich eine Skizze anzufertigen und erste Erklärungsversuche abzugeben. Als Hilfe für die Protokollführung dient ein vorstrukturiertes Arbeitsblatt bzw. Forscherheft. Je nach Leistungsstand des Kindes kann es seine Ergebnisse vorwiegend zeichnerisch, in Stichpunkten (Lückentext) oder ausführlich beschreiben. Diese vereinfachte und

vorstrukturierte Dokumentationshilfe soll die Schülerinnen und Schüler in wissenschaftliche Arbeitsweisen einführen und zum eigenständigen Experimentieren und Dokumentieren hinführen. In einer anschließenden Reflexionsrunde werden dann die Ergebnisse und Entdeckungen der Schülerinnen und Schüler präsentiert, erklärt und auf die Um- und Mitwelt der Kinder übertragen (vereinfacht dargestelltes Beispiel: geformte Knete schwimmt         -        Knetklumpen sinkt     -        Warum schwimmt also ein Schiff?).

Im 3. und 4. Schuljahr werden die Schülerinnen und Schüler zur eigenständigen Planung und Durchführung von Versuchen herangeführt. Hierzu wird zunehmend auf vorstrukturierte Dokumentationshilfen verzichtet. Gemeinsam wird der Aufbau eines „frei“ angelegten Forscherheftes erarbeitet. Mit Hilfe eines Lesezeichens, auf dem die allgemeine Vorgehensweise und Dokumentation bei Experimenten abzulesen ist, kann nun das selbst organisierte Dokumentieren von Versuchen angebahnt werden. Je nach Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler sind differenzierte Maßnahmen möglich. Auch hier wird der Übertrag auf die Um- und Mitwelt der Kinder in einer Reflexionsrunde auf einer höheren Abstraktionsebene angeleitet. Das Forscherheft bietet ebenfalls für selbst entwickelte Versuche Platz.

Im Schuljahr 2013/2014 haben wir das Experimentieren in der 3. und 4. Jahrgangsstufe fest in den Stundenplan integriert. Nach anfänglichen gemeinsamen Experimenten rund um die Kartoffel im 3. Schuljahr, haben wir nun die allgemeine wissenschaftliche Vorgehensweise bei Versuchen eingeübt und bei Experimenten zum Thema Magnetismus durchgeführt.

Im 4. Schuljahr wurde ebenfalls die Vorgehensweise einstudiert, aber hier mit Experimenten rund um Seifenblasen.

Diesbezüglich sind wir folgenden Fragen auf den Grund gegangen:

Wie entstehen Seifenblasen, welche Form nehmen sie ein und warum, was passiert, wenn ich einen Tetraeder oder einen Würfel in Seifenlauge tauche und wieder herausziehe…?  

Bei der Durchführung der entsprechenden Experimente kamen wir, wie zu erwarten war, auf neue Fragestellungen und entwickelten eigene kleine Versuche.

Im Schuljahr 2014/2015 wurden die Kinder des 3. Schuljahres einmal wöchentlich (1 Schulstunde) in die wissenschaftliche Arbeitsweise eingeführt. Dabei wurden Experimente zu folgenden Themen durchgeführt und ausgewertet:  Magnetismus, Luft, Eier, Schall und Seifenblasen. Die bereits bestehenden Experimentierkisten, wurden durch eine Fischertechnikkiste erweitert. Dies ermöglichte den Schülerinnen und Schülern, Fahrzeuge/Windräder etc. nach vorgegebenen Bauplänen zu erstellen. Später entwickelten die Kinder dann eigene Konstruktionen und überprüften selbstständig deren Funktionsweise. 

Termine

14.12.18
Gottesdienst um 8.15 Uhr in der ev. Kirche

16.12.18
Mucical: "Kleine Mundharmonika"

17.12.18
Adventssingen

20.12.18
Feriensingen um 10.45 Uhr

21.12.18
Weihnachtsferien