Konzept zum Gemeinsamen Lernen an der Grundschule Villigst

 

1. Entwicklung/Rechtliche Grundlagen

Die Grundlage der gemeinsamen Beschulung von Menschen mit und ohne Behinderungen bildet die UN-Konvention. Nach Artikeln 24 dürfen Menschen mit Behinderungen nicht aufgrund von Behinderungen vom allgemeinen Bildungssystem und Kinder mit Behinderungen nicht aufgrund von Behinderung vom unentgeltlichen und obligatorischen Grundschulunterricht oder vom Besuch weiterführender Schulen ausgeschlossen werden (Art. 24 der UN-Konvention).

Auch ist im Grundgesetz verankert, dass niemand wegen seiner Behinderung benachteiligt werden darf (Art. 3 Abs. 3 Satz 2 des GG).

Zu einer Gesellschaft, die gleichberechtigte Teilhabe, Selbstbestimmung und Entfaltung aller anstrebt und verwirklicht, gehören selbstverständlich sowohl  Menschen ohne als auch mit Behinderungen. Menschen mit Behinderungen haben in allen Lebensbereichen die gleichen und unveräußerlichen Rechte. Dies gilt auch für die schulische Bildung und den gleichberechtigten Zugang zu allen Schulen sowie auf eine die Entwicklung des Einzelnen unterstützende Teilnahme am Unterricht und Teilhabe am Schulleben (KMK vom 20.10.2011).

Im Frühjahr 2009 wurden die Inhalte des Übereinkommens (UN-Konvention) zu geltendem Recht in Deutschland.

 

2. Leitbild des Gemeinsamen Lernens

An der Grundschule Villigst leben und lernen wir miteinander. Dies schließt alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, ihren Fähigkeiten oder Beeinträchtigungen ein. Da es normal ist, verschieden zu sein, sehen wir Vielfalt als Bereicherung an, indem wir voneinander lernen und füreinander da sind. Jeder Einzelne trägt seinen Möglichkeiten entsprechend zum gemeinsamen Lernen und Zusammenleben bei. In einem wertschätzenden und vertrauensvollen Umgang miteinander bilden die individuellen Voraussetzungen und Möglichkeiten eines jeden Kindes den Ausgangspunkt des schulischen Bildungsauftrages.

Durch die Bereitstellung einer Lernumgebung, die es dem Einzelnen erlaubt, sich ein individuell passendes (Lehr-)Lern-Arrangement zu schaffen, wird auf unterschiedliche Vorerfahrungen, Fähigkeiten und Leistungspotenziale eingegangen. Außerdem wird durch den handelnden Umgang, das Lernen mit allen Sinnen und den vermehrten Einbezug offener Unterrichtsformen realisiert, dass Kinder mit und ohne Behinderungen entsprechend ihrer Möglichkeiten und Unterstützungsbedarfe individuell gefördert werden. Wir versuchen die Lern- und Rahmenbedingungen der Vielfältigkeit der Kinder anzupassen und holen jedes Kind dort ab, wo es steht, um es entsprechend seiner individuellen Fähigkeiten zu fördern und zu fordern.

Die Wertschätzung der Vielfalt und das Einbeziehen von Unterstützungsangeboten gewährleisten allen Kindern an der Grundschule Villigst Entwicklungsmöglichkeiten in grundlegenden und auch speziellen Bereichen.

Wir denken und handeln nach dem Grundgedanken, dass jedes Kind besondere Fähigkeiten und Fertigkeiten hat. Diese bringt jedes Kind aktiv in das Schulleben ein. Außerdem bilden sie den Ausgangspunkt einer jeden individuellen Förderung (von den Stärken ausgehen).

Durch sonderpädagogische Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote wird das Gemeinsame Lernen an der Grundschule Villigst realisiert, welches dort schon seit vielen Jahren praktiziert wird und zu einer Selbstverständlichkeit bzw. Normalität geworden ist.

 

3. Schülerschaft

Zum aktuellen Zeitpunkt (August 2015) unterrichten wir drei Schülerinnen und acht Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in den Förderschwerpunkten Sprache, Emotionale und soziale Entwicklung, Hören und Kommunikation, Körperliche und motorische Entwicklung, Lernen sowie geistige Entwicklung. In jeder Klassenstufe gibt es Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf. Jede Klasse stellt einen möglichen Förderort da, es gibt keine speziellen Klassen für das Gemeinsame Lernen. Die Kinder nehmen am regulären Klassenunterricht teil und erhalten durch individuelles Material und Hilfsmittel, Kleingruppenförderung, persönliche Unterstützung und Assistenz etc. sonderpädagogische Förderung.  Sechs Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf erhalten zusätzliche persönliche Assistenz durch eine Schulbegleiterin.

Die Lernziele, nach denen die Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf unterrichtet werden, richten sich nach ihrem individuellen Unterstützungsbedarf und der aktuellen Lernausgangslage. Die Kinder, die in den Förderschwerpunkten Sprache, Emotionale und soziale Entwicklung, Hören und Kommunikation sowie Körperliche und motorische Entwicklung sonderpädagogisch gefördert werden, werden zielgleich nach den Richtlinien der Grundschule unterrichtet. Zieldifferent, also entsprechend der Richtlinien der Schulen mit den Förderschwerpunkten Lernen und geistige Entwicklung bzw. orientiert an ihrem individuellen Lern- und Entwicklungsstand, werden die Kinder unterrichtet, die in den Förderschwerpunkten Lernen und geistige Entwicklung sonderpädagogisch gefördert werden. In der Regel lernen diese Kinder durch unterschiedliche Lernziele und Differenzierungsmaßnahmen.

Um die sonderpädagogische Förderung und das Gemeinsame Lernen zu realisieren, arbeitet zurzeit eine Lehrerin für Sonderpädagogik mit 20 Stunden an der Grundschule Villigst. Außerdem begleitet und fördert eine Kollegin von der Förderschule für Hören und Kommunikation 2 Stunden in der Woche den Schüler mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation. Seit Februar 2011 bilden wir regelmäßig Lehramtsanwärterinnen für Sonderpädagogik in Kooperation mit der Förderschule aus, so dass aktuell eine Lehramtsanwärterin mit sechs Stunden pro Woche einige Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf zusätzlich unterstützt.

 

4. Sonderpädagogische Förderung/Unterstützung

Als eine der wichtigsten und besten Möglichkeiten das Gemeinsame Lernen durch differenzierte Unterrichtsangebote zu realisieren, sehen wir die offenen Unterrichtsformen wie Wochenplan, Lernen an Stationen, Projektarbeit etc. Durch die offenen Unterrichtsformen können verschiedene unterstützende didaktische Materialien eingesetzt werden. Jedes Kind erhält seinen Bedürfnissen entsprechende Lernangebote und kann sich entsprechend seines Lerntempos mit den Aufgaben auseinandersetzen.

An der Grundschule Villigst nutzen wir sowohl Möglichkeiten zur inneren, als auch zur äußeren Differenzierung. So wird die sonderpädagogische Förderung durch Doppelbesetzung innerhalb des regulären Klassenunterrichts ergänzt durch Kleingruppenförderung entsprechend den individuellen Bedarfen in den Bereichen Sprache/Deutsch, Mathematik, Motorik, Wahrnehmung/Konzentration/Kognition, Feinmotorik, soziales Lernen etc.. In den Kleingruppen werden wichtige Basiskompetenzen in den verschiedenen Entwicklungsbereichen angebahnt und gefördert. Darüber hinaus stehen einigen Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf durch die Lehrerin für Sonderpädagogik zusammengestellte individuelle Fördermappen und -kisten zur Verfügung, an denen sie in Vertretungsstunden, in Freiarbeitsphasen, im Förderunterricht oder bei Bedarf arbeiten können.

Doppelbesetzungen einer Grundschul- sowie der Lehrerin für Sonderpädagogik werden auch genutzt, um differenzierte Klassenarbeiten in Kleingruppen zu schreiben oder Unterrichtsinhalte nachzuholen bzw. aufzuarbeiten.

Des Weiteren begleitet die Lehrerin für Sonderpädagogik auch Ausflüge und Klassenfahrten, an denen Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf teilnehmen.

Für die äußere Differenzierung steht an der Grundschule Villigst der Flexi-Raum zur Verfügung. Dieser bietet eine reizarme Lernumgebung, ausreichend Platz für Bewegungs- und Spielphasen, vielfältiges (sonder-)pädagogisches Material und eine Couchecke für Ruhe- und Entspannungsphasen.

Es stehen sowohl verschiedene didaktische Materialien, Arbeitsmappen, Spiele- und Spielideen als auch Lektüren und Fachliteratur für unterschiedliche Lern- und Entwicklungsbereiche zur Verfügung. Diese können sowohl in der Kleingruppenförderung, als auch innerhalb des regulären Unterrichts von den Grundschullehrerinnen genutzt werden.

Besonders wichtig ist auch der regelmäßige gemeinsame Austausch der Klassen- und Lehrerin für Sonderpädagogik, der beteiligten Fachlehrerinnen und Erzieherinnen über individuellen Fördermöglichkeiten, -bereiche, -ziele, -materialien und Methoden.

 

5. Förderpläne

In Zusammenarbeit mit allen beteiligten Fachkräften erstellt die Lehrerin für Sonderpädagogik für jedes Kind mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf einen individuellen Förderplan, in dem die aktuelle Ausgangslage in den Lern- und Entwicklungsbereichen dokumentiert ist, sowie die festgelegten Förderziele und Maßnahmen um die Ziele zu erreichen. In regelmäßigen Abständen werden die Förderpläne gemeinsam evaluiert und überarbeitet. Für Fachlehrerinnen oder auch Erzieherinnen aus der OGS steht im Lehrerzimmer ein Förderplanordner zur Verfügung, indem die Förderpläne der Kinder mit den wichtigsten Informationen, Förderzielen und Maßnahmen zu finden sind.

Die Förderpläne bilden außerdem eine Grundlage für die Zeugnisse, die Entwicklungsberichte für den Übergang in die Sekundarstufe 1 sowie für die jährliche Überprüfung des sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs.

 

6. Präventive Förderung

Auch im präventiven Bereich arbeitet die Lehrerin für Sonderpädagogik mit einigen Schülerinnen und Schülern ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf zusammen. Die Kinder weisen Besonderheiten auf, die gegebenenfalls eine sonderpädagogische Förderung notwendig machen. Die Förderung findet sowohl innerhalb des Unterrichts, als auch in Kleingruppen statt. Dies ermöglicht nicht nur das Eingehen auf den besonderen Unterstützungsbedarf, sondern auch eine gewisse Diagnostik der Besonderheiten. Dadurch kann ein Austausch mit der Klassenlehrerin über mögliche Hilfestellungen, Differenzierungsmaßnahmen, Materialien, außerschulische Beratungs- und Unterstützungsangebote oder auch die Einleitung eines AOSF-Verfahrens stattfinden.

Bei der eventuellen Einleitung eines AOSF-Verfahrens sowie der Elternberatung unterstützt die Lehrerin für Sonderpädagogik die Klassenlehrerin.

 

7. Diagnostik

Die Grundlage für die individuelle Förderung ist eine den Lernprozess begleitende pädagogische Diagnostik und kontinuierliche Dokumentation der Lernentwicklung. Dafür stehen von den Kolleginnen ausgearbeitete fach- und entwicklungsspezifische Beobachtungsbögen zur Verfügung, die regelmäßig eingesetzt werden und die Lernentwicklung anzeigen.

Weiterhin setzen wir verschiedene formelle und informelle diagnostische Verfahren ein, um den Lernstand und den Unterstützungsbedarf in bestimmten Bereichen anzuzeigen.

Die diagnostischen Instrumente bilden außerdem eine Grundlage für Elterngespräche/-beratung und für die eventuelle Notwendigkeit einer sonderpädagogischen Förderung.

 

8. Zusammenarbeit

…mit den Kolleginnen                       …mit den Eltern                   …mit der OGS          

…mit den Schulbegleiterinnen                   …mit außerschulischen Institutionen

Wir legen großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit aller an der Förderung beteiligten Fachkräfte, da diese für die individuelle Förderung und das Gemeinsame Lernen von grundlegender Bedeutung ist.

Ein regelmäßiger Austausch sowie gemeinsame Vorbereitung und Reflexion sind ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit im Team. Unterrichtseinheiten bzw. Fördermaßnahmen werden gemeinsam geplant und durchgeführt. Auch werden Elterngespräche oder Gespräche mit außerschulischen Fachkräften und Institutionen gemeinsam geführt, um die verschiedenen Erfahrungen und Blickwinkel für das Gemeinsame Lernen zu nutzen.

Grundschullehrerinnen und Lehrerin für Sonderpädagogik sind gemeinsam für die unterrichtlichen Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote verantwortlich. Die Doppelbesetzungen ermöglichen vielfältige (offene) Arbeitsformen, die allen Schülerinnen und Schülern zugute kommen.

Ebenso ist die Mitarbeit der Eltern für die Förderung der Kinder von großer Bedeutung, da sich eine gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus zusätzlich positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirkt. Wir sehen die Eltern grundsätzlich als Experten für ihr Kind an und möchten durch eine kontinuierliche Zusammenarbeit gemeinsame Ziele zum Wohle des Kindes verwirklichen. So werden (außerschulische) Fördermaßnahmen gemeinsam besprochen, die zuhause weitergeführt werden.

Viele Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf besuchen die OGS-Klassen, werden nach der Schulzeit in der OGS betreut oder nutzen die Hausaufgabenbetreuung. Aus diesem Grund sind auch eine enge Vernetzung und ein gemeinsamer Austausch mit den erzieherischen Fachkräften aus der OGS wichtig.

Einige Schülerinnen und Schüler benötigen durchgängig persönliche Assistenz und haben eine Integrationskraft (Schulbegleiter).

Diese werden häufig über Kinderland e.V., den Träger der OGS, gestellt. Für diese Kinder ist eine persönliche Schulbegleitung notwendig und Voraussetzung um an dem Gemeinsamen Lernen teilnehmen zu können. Daher gehört auch eine enge und kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Integrationskräften zu den Aufgaben aller Lehrkräfte beim Gemeinsamen Lernen.

Um die schulische Bildung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf entsprechend auszugestalten, ist die Kooperation mit Bildungs- Beratungs- und Unterstützungsangeboten sehr wichtig.

Da der Erfolg pädagogischer und therapeutischer Arbeit von der Zusammenarbeit aller Beteiligten abhängt, ist uns eine enge Vernetzung mit unterschiedlichen Institutionen und Fachleuten sehr wichtig. Dazu gehören:

 

- Jugendamt

- Familienhilfe

- Erziehungsberatungsstelle

- Kindergärten

- Weiterführende Schulen

- schulpsychologische Beratungsstelle

- Autismus-Therapie-Zentrum

- Logopäden

- Sozialpädiatrische Zentren etc.

 

9. Beratung

Die Lehrerin für Sonderpädagogik hat eine feste Beratungsstunde in der Woche in ihrem Stundenplan verankert.

Neben aktuellen Unterrichtseinheiten, Fördermaßnahmen und -möglichkeiten, Fragen/ Anregungen der Grundschullehrerinnen etc. werden die Beratungsstunden auch dafür genutzt, um über die Kinder zu sprechen, bei denen möglicherweise ein sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf vorliegt sowie über die Möglichkeit der weiteren Beschulung in der Sekundarstufe 1.

Es werden mögliche Fördermaterialien vorgestellt und erprobt sowie Förderpläne evaluiert und Beobachtungsbögen bearbeitet.

Bei Auffälligkeiten eines Kindes, das keinen sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf hat, kann die Lehrerin für Sonderpädagogik in einer Klasse hospitieren oder das Kind in eine Kleingruppenförderung integrieren, um anschließend mit der Grundschulkollegin über ihre Beobachtungen in einen gemeinsamen Austausch zu treten.

Die Beratungsfunktion der Lehrerin für Sonderpädagogik bezieht sich auch auf Anleitung und Absprachen (über Hilfestellungen/Fördermaßnahmen) mit den Integrationskräften.

Natürlich findet auch eine regelmäßige Elternberatung in Hinblick auf die Förderbereiche, die Entwicklung und die weitere Förderung (auch in der Sekundarstufe 1) statt.

 

10. Leistungsbeurteilung/Zeugnisse

Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf, die zieldifferent beschult werden, erhalten kompetenzorientierte Textzeugnisse. Als Grundlage dafür nutzen wir unsere Beobachtungen, diagnostische Ergebnisse sowie den individuellen Förderplan des Kindes. Die Leistungsbewertung gibt Auskunft über den Stand des Lernprozesses und ist grundlegend für die weitere Förderung.

Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf, die zielgleich unterrichtet werden, erhalten zum Halbjahr und/oder am Schuljahresende die entsprechenden Zeugnisse wie die Schülerinnen und Schüler ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf.

Alle Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf erhalten Zeugnisse mit der Bemerkung, dass sie sonderpädagogisch gefördert werden und in welchem Förderschwerpunkt sie gefördert werden.

 

11. Ausbildung der Lehramtsanwärterinnen

Seit Februar 2011 bildet die Grundschule Villigst in Kooperation mit der Schule an der Ruhr Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter für Sonderpädagogik aus. Es begann mit einem 2-jährigen Pilotprojekt des Studienseminars Dortmund und wurde weitergeführt durch eine zweite Lehramtsanwärterin für Sonderpädagogik in der neuen 1,5-jährigen Ausbildung von November 2012 bis Februar 2014. Aktuell bilden wir die dritte Lehramtsanwärterin für Sonderpädagogik in Kooperation mit der Schule an der Ruhr aus. Die Lehramtsanwärterinnen werden an unserer Schule von der Lehrerin für Sonderpädagogik in ihrem Förderschwerpunkt und ihrem Fach ausgebildet. Dies erfolgt in enger Kooperation mit den Klassenlehrerinnen der Kinder mit dem entsprechenden sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf. Die Zusammenarbeit mit dem Studienseminar Dortmund und der Schule an der Ruhr gestaltet sich sehr positiv und produktiv.

Durch die veränderte Lehramtsanwärterausbildung im sonderpädagogischen Bereich werden unsere Erfahrungen, unser Blick und unsere Einstellung im Hinblick auf die Inklusion stetig erweitert. Unser gesamtes Kollegium sowie viele Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf profitieren von der Ausbildung der Lehramtsanwärterinnen für Sonderpädagogik.

Termine

22.12.17
Feriensingen 10.45 Uhr

27.12.17
Weihnachtsferien

12.01.18
Änderung: Waffeln 3a

31.01.18
Zeugniskopie

02.02.18
offizielle Zeugnisausgabe, Waffeln 2a